Diagnose Geld
Geld hat eine Menge Probleme gelöst — und eine Menge geschaffen — doch halt! Nicht Geld hat die Probleme geschaffen oder gelöst — wie könnte es, bedrucktes Papier — oder geprägtes Metall dass es ist — sondern der Mensch, indem er diesen speziellen Umgang mit Geld erschuf. Der Umgang seiner Nutzer und Schöpfer damit hat die Probleme geschaffen, mit denen diese Welt alarmierend konfrontiert ist.
Die falschen Antworten
Diese Aussage macht klar, dass es mit: lass es uns wieder abschaffen nicht getan wäre — mal vom Unsinn an sich ganz abgesehen, den ein solcher Gedanke — und mehr noch: eine solche Tat — bedeuten würde. Das Ganze lässt sich auch nicht mit Kommunismus — als „Gegenpol“ (was er aber auch nicht wirklich ist, denn er hat sich stets als infame Diktatur demaskiert gezeigt…) von Kapitalismus beantworten. Zumal man in diesen Kategorien denkend ein erhebliches Schlachtfeld betreten würde — mit zu viel verbrannter Erde, allseitig initiiert — wobei sich wirklich zeigte, dass diese Art der Kämpfe nirgendwo hinführten, wo es sich besser als vorher für die betroffene Menschheit anfühlte. Man würde einen Raum betreten, der zu viele Wunden hervorgerufen hat, als dass man sich in ihm auf irgendeine Weise konstruktiv bewegen könnte. Allein mit jedem Luftholen würde eine oder mehrere dieser Wunden getriggert werden und massivste Destruktivexplosionen nach sich ziehen. Neuer Kampf und weitere Verschwendung von Energie — weil gegeneinander gerichtet — wären die Folge.
Die gute Nachricht ist: das ist nicht von Nöten. Wir müssen wirklich nicht zurück in diese Klischees, die uns viel verlorene Zeit brachten.

Die Monitarität
Wenn wir mal schauen, warum Geld ist was es ist — warum man mit Geld machen kann was man damit – noch – machen kann, dann fällt auf: es hat diese Macht verliehen bekommen. Es gibt eine weltweite, allein auf die Menschheit beschränkte Übereinkunft, dass ALLES käuflich ist — zahlbar mit in spezieller Art bedrucktem Papier und allem was sich damit ausdrücken- oder eintauschen läßt.
Meine Hunde übrigens — die zollen dem Geld gar keinen Respekt. Sie heben ihr Beinchen und markieren es höchstens wie jeden anderen Gegenstand auch. Dass Geld ein Wert ist, findet in jedem Menschen statt — oder mehr noch: wird von Lebensstunde Null an in einem jeden Menschen als Samen eingeworfen — der in entsprechender Umgebung und entsprechendem Klima prächtig gedeiht. Zugegebenermaßen ist ein ganzes, fein und intelligent justiertes Ökosystem erforderlich, um diesen Samen in einem jeden groß und sehr stark werden zu lassen — damit er als Teil eines Netzwerkes mit Milliarden anderen, einzelnen Knotenpunkten funktionieren kann. Ein Teil dieses Ökosystems übernimmt in mannigfacher Funktion eine speziell darauf optimierte – und sich diesbezüglich stetig verändernde Gesellschaft. Diese wiederum ist Ausdruck der Summe aller einzelnen Individuen.
Falls hier jemand einspringen will und dieses Thema kapern möchte — dem sei zugerufen: es geht nicht um religiöse Staatsform, nicht pauschal um kapitalistische oder kommunistische Gesellschaftsordnung. Denn diese Form des Denkens und Seins, die ich hier anspreche — und die ich Monetarität nennen will — ist in irgendeiner Gewichtung weltweit verbreitet, ungeachtet jeder Staatsform. Und ihr wird weltweit geopfert, was es zu opfern nicht wert ist.
Damit meine ich Natur und natürliche Systeme — im weitesten Sinne. Inklusive der Decklung von Energien, Potentialen, Zauber, Universen und ihren universellen Zusammenhängen. Alles darf geopfert werden, damit einige wenige über das Prinzip Mehrwert noch mehr Geld in den Händen halten — und damit Macht konzentrieren. Wobei daran erinnert sei: der Mensch, der Geld hat, besitzt damit nur deswegen auch Macht, weil die geschlossene Menschheit übereingekommen ist, dass er — entsprechend der Größe seiner Geldmenge — machen kann was er will.
Das ist die Triebkraft. Das ist Monetarität.
Mit unserem Einverständnis
Der reichste Mensch der Welt pflastert uns die erdnahen Umlaufbahnen mit Tausenden (!) Satelliten zu. Heute soll damit Internet bereitgestellt werden — und morgen kann ich mutmaßlich nicht mehr unbeobachtet, geschweige denn frei von unsinnig ersonnenen Konsequenzen pinkeln gehen. Kaum ist er damit gut vorangeschritten – und man sich fragt, wieso eigentlich die Sonne noch sichtbar ist, kommt der finanziell zweitreichste Mensch dieser Erde — und will es auch machen. Und wir, die kollektive Menschheit, gestatten es. Nachdem mit der Industrialisierung gigantische Naturräume und unzählige Arten unwiederbringlich zerstört wurden. Obwohl wir — frei nach dem kleinen Einmaleins, bei dem eins plus eins zwei ergibt — davon ausgehen können, dass das nicht frei von großen Folgen sein wird. Denn das war es nie. Und es wird nicht unwahrscheinlicher dadurch, dass ich die Folgen heute nicht benennen kann. Genauso wenig wie die ungeklärte Frage der Batterien, die millionenfach auf diese Welt geworfen werden — um Geld zu machen. Sehr typisch für die Monetarität.
Aber woher kommt das eigentlich — dieser Samen, der so zuverlässig in jedem aufgeht? Wer hat ihn zuerst in uns gelegt — und warum nimmt ihn niemand wieder heraus und warum wird auch das von jedem einzelnen von uns gestattet?
Diesen Fragen versuchen wir im Teil 2 nachzuspüren