Wie viel Zeit seines Lebens darf man eigentlich verschenken?
Wir alle wissen, zwischen Verschenken und Vergeuden liegt ein ganzer Ozean – auch wenn manchmal nur ein Tropfen für diesen Ozean steht. Die Frage ist jedoch: Wie viel Zeit dürfen wir vergehen lassen, ohne tatsächlich zu leben? – Gemessen ab dem Zeitpunkt, wo wir das erste Mal bewußt wahrnehmen, dass etwas mit dem -WIE- und -WAS- wir leben nicht stimmt!
Und wie oft lassen wir es zu, dass uns anderes vom eigenen Lebensfluss ablenkt? Das System (Monetarität) verführt uns gezielt – es wirkt darauf hin, uns willenlos, consumierend und unreflektiert zu machen. Gänzlich un-bewusstsein läßt. Weit hinter unserem Potenzial. Zu partiellen Mehrwertgeneratoren.
Klar, es ist verführerisch, denn dir wird ja auch etwas geboten: Geld – das, was den Namen des Systems trägt – stimmt’s? Aber unbemerkt sind wir nicht auf unserem Weg, und alles, was wir kaufen könnten, um jenes Unbehagen zu stillen den der spürbare und nach Kompensation rufende Mangel erzeugt, wenn du dich nicht von deinem ureigenen Weg führen läßt, ist niemals genug – ist der Tropfen auf den heißen Stein des Mangels – also nicht jener, der ihn höhlt. Dieses Gefühl, dass etwas fehlt, läßt sich nicht durch Produkte ausgleichen! Keller, Dachböden und andere Lager sprechen Bände davon. Wir alle haben sie angehäuft, sind ihr hinterher gelaufen, haben ihr Zeit unseres Seins geschenkt, dieser Materie, die uns nicht half.
– Das kann man stoppen!

Die Abwesenheit von Dankbarkeit
Wer sich erfüllt fühlt, der spürt gleich danach auch Dankbarkeit – diese flüchtigen, übervollen Momente, die einem die Blicke befeuchten, die man nicht käuflich erwerben kann.
Wenn das jedoch fremd klingt, dann ist es höchste Zeit nachzuforschen, wie das eigene Leben an diesen Punkt gekommen ist. Warum genau befinden wir uns auf einem Weg, der nicht der Ureigene ist? Es wird klarer, wenn du in die Tiefe gehst – denn da liegt die Antwort, verborgen unter Prägungen und Antworten des eigenen Systems auf Mangel und Enttäuschung in der Kindheit. Gerümpel des Gestern – teils nicht einmal deines Lebens!
Wege der Korrektur
Erst das Erkennen der Fehltritte zum Irrweg, führt zur Lösung. Der nächste Schritt? Den Zwang, die Fremdheit und die Enge des jetzigen Pfades erkennen, um so schnell wie möglich den eigenen Lebensweg zu beschreiten. Beginne damit, deinen Kurs, die Richtung – bewußt – zu korrigieren, bevor weitere wertvolle Zeit vergeudet wird!
Möglich dass du viel weniger Schein sein mußt um viel mehr zu Sein!