Monetarität


Was ist Monetarität?

Es gibt Wörter die klar sind und sofort verstanden werden. Und es gibt Wörter, die dich einen Moment innehalten lasen, weil sie bei dir einen Moment brauchen. Denn sie etwas benennen etwas, dass bisher keinen Namen hatte, obwohl jeder Tag deines Lebens damit durchdrungen ist, bis in die kleinste Zelle und den kürzesten Moment.

Monetarität ist so ein Wort.

Es geht nicht um Geld im eigentlichen Sinne – es geht um den Menschen! Es geht um darum was der Mensch aus Geld gemacht hat — die Haltung, das System, die Ermächtigungen die stille Übereinkunft der Menschheit dass alles käuflich ist und somit einen Preis hat, der zahlbar ist und mit diesem Akt, diesem Preis alles untergeordnet werden darf. Natur. Zeit. Körper. Kinder. Zukunft, Leben, Existenz, Existenzen, der Planet und neuerdings auch schon das Planetensystem…

Das ist Monetarität.

Diese Reihe soll nicht dokmatisch Anklage erheben, sondern ein Hauptregulativ unseres Lebens beschauen, durch drehen und wenden, öffnen, sehen und reflektieren um zu guter Letzt Überlegungen abzuleiten was wie verändert werden könnte um für die meisten Menschen, mehr Glück, Zufriedenheit und Erfüllung zu ermöglichen. Es möchte sich ausdrücklich nicht in die ideologische Auseinandersetzung des Kommunismus/Kapitalismus einreihen oder einordnen oder gar diese Ebene touchieren und auch nicht deren Vokabular raeiten. Denn diese ideologische Diskussion ist eine trennende, die Menschengruppen gegeneinander positioniert. Monetarität hingegen betrifft alle Menschen gleichermaßen unabhängig vom Kontostand. Es ist der Versuch hinzuschauen. Genau hinzuschauen. Auf die Wurzeln, die Mechanismen, den Alltag — und am Ende auf die simple Frage die sich niemand traut zu stellen: Was soll Geld eigentlich nicht dürfen?


Die Reihe

Teil I — Nicht das Geld. Der Mensch. → hier

Teil II — Wie konnte das passieren?→ hier

Teil III — Die falschen Antworten →

Teil IV — Die Mechanismen →

Teil V — Monetarität im Alltag →

Teil VI — Der Mensch als Knotenpunkt →

Teil VII — Die Leerstelle →